Bad Oeynhausen/ Vlotho/ Bünde/ Hiddenhausen/ Herford/ Bad Holzhausen (AM). Die Diakonische Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof ist eine geistliche Dienstgemeinschaft, die 1949 gegründet wurde und der heute knapp 1.500 Mitglieder angehören, darunter über 1.150 Mitarbeitende, knapp 300 Ruheständler und weitere diakonisch engagierte Personen. „Wir sind die mitgliederstärkste diakonische Gemeinschaft in Deutschland. Pflichtmitgliedschaften wie früher gibt es heute nicht mehr. Deswegen freuen wir uns besonders, dass wir trotz Todesfällen besonders unter unseren Senioren, die Mitgliederzahlen halten können. Junge Mitarbeitende, aber auch Berufserfahrene treten ein und bereichern die Gemeinschaft“, erklärt Diakon Christian Schwennen, der seit November 2005 Ältester der Brüder- und Schwesternschaft ist und in diesem Amt jetzt für zwei weitere Jahre bestätigt wurde.
Neue Ratsmitglieder der Bruder- und Schwesternschaft
Schwennen ist als Ältester Vorsitzender des <link internal-link>Brüder- und Schwesternrates, der als erweiterter Vorstand die Brüder- und Schwesternschaft leitet. „Die Ratswahlen haben gezeigt, dass wir nicht nur eine große, sondern auch eine aktive Gemeinschaft sind. Für die vier Sitze, haben neun Personen kandidiert, so dass es zu einer echten Wahl gekommen ist, an der sich mit über 44 Prozent auch erfreulich viele Mitglieder beteiligt haben“, berichtet Schwennen. Gewählt wurden die Diakone Bernhard Höhr und Andreas Neese aus Bad Oeynhausen, Diakonin Nicole Schnepel aus Bad Holzhausen, und Diakonin Imke Bonus aus Bünde-Südlengern. Die Belange der Auszubildenden vertritt Janine Henning-Kowalewsky aus Bünde. Auf Vorschlag des Seniorenbeirates wurde Diakon Günter Weingarten aus Bad Essen in den Brüder- und Schwesternrat berufen, dem darüber hinaus auch die Diakone Achim Steinmeier aus Bünde, Christian Schwennen aus Minden, Heiko Strahl aus Gronau und Daniel Gahr aus Hamm ange-hören. Offiziell in ihr Amt eingeführt werden die neuen Ratsmitglieder in einem Festgottesdienst mit anschließendem Empfang am kommenden Sonntag, 21. Januar, um 10 Uhr in der Wittekindshofer Erlöserkirche in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen (Zur Kirche 8).
Diakonenausbildung
Bereits in einem Festgottesdienst als Diakonin und Diakon der Evangelischen Kirche von Westfalen und Mitglied der Bruder- und Schwesternschaft Wittekindshof eingesegnet wurden 15 Frauen und Männer. Elf haben die klassische <link internal-link>Diakonenausbildung mit Doppelqualifikation erfolgreich abgeschlossen. Sie haben einen theologisch-diakonischen Unter- und Oberkurs besucht und die Ausbildung als staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin oder -pfleger absolviert oder sind staatlich anerkannte Erzieherin oder Erzieher. Jaqueline Zarbock, Yvonne Schmidt und Miriam Anna Danielsmeyer haben an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit und Diakonie „Diakonie im Sozialraum“ erfolgreich abgeschlossen. Sebastian Beck hat sein Theologiestudium im Rahmen der Diakonenausbildung anerkennen lassen. „Die jungen Diakone und Diakoninnen sind begehrte Fachkräfte. Alle haben einen Arbeitsplatz entweder in den verschiedenen Einrichtungen und Diensten des Wittekindshofes oder ganz bewusst außerhalb der Stiftung, um Berufserfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis oder bei der Kommune zu sammeln“, freut sich der Brüder- und Schwesternälteste Diakon Christian Schwennen.
Diakoninnen und Diakone
Landeskirchenrat Professor Dr. Dieter Beese aus Bielefeld hat als Diakonin und Diakon der Evangelischen Kirche von Westfalen eingesegnet: Sebastian Beck, Björn Marten, Jan Manuel Strothmann (Vlotho), Miriam Anna Dainelsmeyer, Marlene Hoffmeister, Miriam Peters, Melissa Queer, Jennifer Schäffer, Lisa Schäffer, Kevin-Alexandr Schröder, Merle Sewing, Jaqueline Zarbock (Bad Oeynhausen), Matthias Kowalewsky (Bünde), Katharina Rose (Hiddenhausen) und Yvonne Schmidt (Herford).