Karl Silberberg wurde am 9. Juni 1892 in der Stadt Bad Rothenfelde geboren.
Die Stadt Rothenfelde ist in der Nähe von der Stadt Osnabrück.
Karl lebte bei seiner Familie.
Karl und seine Familien waren Juden.
Karl lebte mit einer Beeinträchtigung und
- war ein kleiner Mann
- konnte gut rechnen
- hat gerne und viel geredet
- spielte gerne mit kleinen Kindern
Der Bruder von Karl hatte eine Schlachterei.
Karl arbeitete in der Schlachterei.
Die Nazis sagten:
Kauft nicht bei Juden.
Die Schlachterei hatte deshalb immer weniger Kunden.
Die Familie von Karl Silberberg verdiente immer weniger Geld.
Das Leben für die jüdische Familie Silberberg wurde immer schwerer.
Die Familie Silberberg wollte nach Amerika fliehen.
Die Familie durfte Karl wegen der Beeinträchtigung nicht mitnehmen.
Karl kam deshalb im Alter von 43 Jahren in den Wittekindshof.
Karl Silberberg lebte in Volmerdingsen und
kurz in Schloss Ulenburg in Löhne.
Karl arbeitete im Wittekindshof
- in der Buch-Binderei
- in der Flechterei
- in der Kartoffel-Schäl-Stube
In der Kranken-Akte von Karl Silberberg steht:
Die Mitarbeiter machten sich lustig über Karl,
- wenn er Geld verdienen wollte
- wenn er jüdische Lieder sang und jüdische Gebete sprach
Das zeigt uns:
Die Mitarbeiter im Wittekindshof waren unfair zu jüdischen Bewohnern.
Als Karl 48 Jahre alt war, befahlen die Nazis:
Die jüdischen Bewohner vom Wittekindshof
müssen in ein Heim in der Stadt Wunstorf bei Hannover.
Am 21. September 1940 brachte der Wittekindshof Karl dort hin.
Wenige Tage später holten die Nazis Karl aus Wunstorf ab.
Die Nazis brachten Karl und die anderen jüdischen Menschen
in eine Tötungs-Anstalt in der Stadt Brandenburg.
Dort wurde Karl ermordet.