Lübbecke/Bad Oeynhausen (JP). Diakonin Birthe Weinhold aus Lübbecke-Gehlenbeck feiert an diesem Sonntag, 15. September, ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Die Jubilarin schloss zunächst eine dreijährige Ausbildung zur Bekleidungsschneiderin mit Auszeichnung ab, bevor sie ihrem eigentlichen Berufswunsch nachging und Krankenschwester wurde. "Ich wollte immer schon mit Menschen arbeiten", sagt die Jubilarin, die in Bad Oeynhausen geboren wurde.
1994 trat sie ihren Dienst im Marthahaus auf dem Wittekindshofer Gründungsgelände in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen an und absolvierte von 1995 bis 2000 ihre Ausbildung zur Krankenschwester sowie die Ausbildung zur Diakonin. Anschließend arbeitete Birthe Weinhold in unterschiedlichen Bereichen der Stiftung: Sie unterstütze Kinder und Jugendliche mit Behinderung, bot in den Tagesstrukturierenden Angeboten (TSA) für die Häuser Sonnenkamp und Waldfrieden Menschen mit besonders herausforderndem Verhalten eine zweite Lebenswelt, bevor sie 2006 in das Wittekindshofer Wohnhaus in der Mindener Pöttcherstraße in den Nachtdienst wechselte. Seit 2017 ist die Jubilarin wieder im Tagdienst im Haus Am Zollamt in Lübbecke tätig.
Berufswechsel nie bereut
"Ich gehe auch nach den vielen Jahren immer noch gerne zur Arbeit und habe den Berufswechsel nie bereut. Mir bereitet die Arbeit mit Menschen mit Behinderung einfach Freude. Zudem schätze ich die Flexibilität durch verschiedene Zeitmodelle und die Zusammenarbeit verschiedener Arbeitsbereiche", sagt die Diakonin, die verheiratet ist und zwei Kinder hat. "Ohne die tolle Unterstützung meiner Eltern und meines Mannes wäre der frühe Wiedereinstieg in den Beruf nach der Geburt der Kinder nicht möglich gewesen. Dafür bin ich dankbar. Es ist aber auch wichtig, sich und seine Arbeit immer wieder zu hinterfragen. Nur so kann man eigene Fehler erkennen und falsche Denkweisen durchbrechen. Ich hoffe, dass mir das bisher immer gelungen ist und werde es auch weiter versuchen."