Zum zweiten „Walk & Talk“ 2026 begrüßte Pfarrer Marian Zachow, Vertreter*innen von Unternehmen und Banken aus dem Kreis Minden-Lübbecke auf dem Gründungsgelände in Volmerdingsen. Bei einem gemeinsamen Rundgang am Nachmittag sprach er über die Geschichte des Wittekindshofs, aktuelle Entwicklungen, Zukunftspläne und die Herausforderungen, vor denen die Stiftung derzeit steht.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stand der persönliche Austausch. Dabei wurden auch aktuelle Themen offen angesprochen – darunter das laufende Anklageverfahren gegen vier Mitarbeitende, die nicht mehr in der Stiftung tätig sind, im Zusammenhang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen. Marian Zachow machte deutlich, dass dem Wittekindshof ein transparenter, offener und selbstkritischer Umgang mit den Ereignissen sowie eine offene Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Fragen ein wichtiges Anliegen seien.
„Der Wittekindshof hat eine lange Geschichte und steht zugleich vor großen Veränderungen. Uns ist wichtig, Menschen daran teilhaben zu lassen – an dem, was gelingt, aber auch an den Herausforderungen, die uns beschäftigen“, betonte Zachow. Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen machte er zugleich deutlich: „Wege aus der Krise heraus zu finden, bleibt ein entscheidender Zielpunkt in dieser Zeit.“
Weitere „Walk & Talks“ mit dem Vorstand des Wittekindshofs an verschiedenen Standorten der Stiftung sind geplant. Ziel ist es, mit Partner*innen, Fördernden und Spender*innen persönlich ins Gespräch zu kommen, Einblicke in die Arbeit des Wittekindshofs zu geben und einen offenen sowie transparenten Austausch zu ermöglichen.