Starkes Engagement: Auszubildende der Unternehmensgruppe Energy from Waste (EEW) haben selbstgefertigte Flaschenstopfen aus Edelstahl verkauft, um den Erlös an den Kinder- und Jugendbereich des Wittekindshofes in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen zu spenden. Weil der EEW-Vorstand die Spendensumme seiner Auszubildenden noch einmal verdoppelt hat, wurde am Ende ein Scheck über insgesamt 2.500 Euro überreicht. Mit dem Geld soll der Garten des Wohnhauses Kassel neu gestaltet werden. Dort leben Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer geistigen Behinderung und psychischen Beeinträchtigungen besondere Begleitung und Förderung benötigen.
Jakub joggt in Begleitung
Bei der Übergabe des Schecks konnte sich die EEW-Auszubildende Michelle Weermann selbst ein Bild davon machen, wie die Jugendlichen im Haus Kassel leben. Sie lernte den 15-jährigen Jakub kennen, der seit mehr als zwei Jahren vom Wittekindshof betreut wird. Der Jugendliche ist am liebsten draußen und genießt es, durch Wald und Wiesen zu joggen. Doch das geht nur, wenn er von einer Vertrauensperson begleitet wird. Diese Aufgabe übernimmt Bereichsleitung Lena-Marie Rodemeister. Sie leitet das Haus, in dem Jakub und die anderen Jugendlichen leben, und gibt Jakub beim Joggen Sicherheit.
Bewegung fördert die Entwicklung
Bewegung ist für Jugendliche wie Jakub besonders wichtig, weil es ihre Entwicklung fördert, wenn sie motorisch gefordert werden. Damit das künftig noch besser möglich ist, soll das Geld von der EEW jetzt in die Umgestaltung des Gartens fließen. Geplant sind zum Beispiel ein Kletterparcours mit großen Steinquadern, Baumstämme und Taue, um sich daran hochzuziehen oder hinaufzuklettern, Tafeln zum Schreiben und Malen, eine Spielküche oder eine Wippe.