Baubeginn in Bönen im ersten Halbjahr

"Wir haben zwei entscheidende Meilensteine bewältigt und wir haben die Bönener Architekten Grams und Schaeffer beauftragt, die öffentliche Ausschreibung für den Bau des neuen Wohnhauses für 24 Frauen und Männer mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Bönen vorzubereiten", erklärte Christoph Mertens, Geschäftsführer der Lebensräume gestalten gGmbH (Lege), der gemeinsamen Tochtergesellschaft der Evangelischen Perthes-Stiftung aus Münster und des Wittekindshofes.

Mertens geht davon aus, dass der erste Spatenstich für das Wohnhaus an der Friedhofsstraße Ecke Auf dem Holtfeld mit zusätzlichen Räumen für Tagesstrukturierende Angeboten noch vor der Jahresmitte 2017 erfolgt. Zusammen mit seinem Wittekindshofer Kollegen Diakon Hartmut Wloka aus Hamm rechnet er mit einer Bauzeit von 15 bis 18 Monaten. Die beiden Geschäftsführer loben die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis Unna: "Der Fachbereich 60 hat uns hervorragend beraten und bei Anträgen unterstützt und so entscheiden dazu beigetragen, dass wir jetzt eine Zusage für das Förderdarlehn der NRW-Bank vorliegen haben und der Bewilligungsbescheidung der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW über ein Förderung des Neubaus in Höhe von 589.400 Euro eingetroffen ist", erklärt Mertens der die Gesamtbaukosten mit 2,2 Millionen Euro angibt.

Wohnhaus für Menschen mit Behinderung

Im neuen Wohnhaus sind auf zwei Etagen 24 Einzelzimmern mit eigenem Bad geplant. Zusätzlich wird ein Pflegebad mit Badewanne zur Verfügung stehen. Die Hälfte der Einzelzimmer hat eine vergrößerte Grundfläche, um Bewegungsfreiheit für Frauen und Männer mit Rollstuhl oder anderen Hilfsmitteln zu schaffen. Jeweils sechs Personen werden in einer Wohneinheit leben. Im Obergeschoss kann ein Mehrzweckraum für Freizeitaktivitäten und Feste genutzt werden. Im Erdgeschoss entstehen Räume für Tagesstrukturierende Angebote.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung: "Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Bönen".