"Ich bin stolz, dass ein solch innovatives Wohnangebot, das vielfältige Wohnformen ermöglicht, mitten in unserer Stadt entstanden ist", erklärte Bürgermeister Heinrich Vieker bei der Begrüßungsfeier am Glatzer Garten in der Espelkamper Innenstadt. Am Rande des bunten Burano-Viertels hatte die Aufbaugemeinschaft Espelkamp ein Haus mit neun Wohnungen für 13 Personen gebaut. Bereits an den Planungen war der Wittekindshof beteiligt, der den Neubau als Hauswohngemeinschaft nutzt.
Zur Begrüßungsfeier waren rund 150 Nachbarn, Weggefährten und Angehörige gekommen. Der für die Wittekindshofer Wohnangebote verantwortliche Ressortleiter, Diakon Uwe Thünemann, lobte, dass durch den Neubau die Vielfalt an Wohnformen erweitert werden konnte. Jetzt könnten auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in Espelkamp in der eigenen Wohnung oder in einer kleinen Wohngemeinschaft leben: "Das Wohnhaus Glatzer Garten ist ein gutes Beispiel für gelungene Kooperation im Sinne eines selbstbestimmten Wohnens in einem lebendigen Quartier, wo Unterschiede wahrgenommen und akzeptiert werden, aber nicht zu unüberwindbaren Barrieren werden."
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