Brüder- und Schwesterntag

Die Diakonische Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof ist eine Gemeinschaft von Christinnen und Christen, die sich in besonderer Weise dem diakonischen Auftrag verbunden wissen. In ihrer Ordnung heißt es, dass sie zur theologisch-diakonischen Profilierung der Diakonischen Stiftung Wittekindshof beiträgt. Vor diesem Hintergrund konnte die die These der Hauptreferentin beim Brüder- und Schwesterntag leicht missverstanden werden. Diakonin Daniela Krause-Wack aus dem Oberlinhaus in Potsdam erklärte: „Diakonische Gemeinschaften sind nicht notwendig zur Gestaltung einer diakonischen Kultur.“

Aber die Diakonin, die eine Befragung durchgeführt hatte, hat den scheinbaren Widerspruch schnell aufgelöst: „Diakonische Kultur kann es auch ohne verfasste diakonische Gemeinschaften geben, eine diakonische Gemeinschaft macht es aber einfacher.“ In ihren Augen sind diakonische Gemeinschaften wertvoll für das diakonische Profil, weil sie jenseits aller Hierarchien Orte der Begegnungen und für den Austausch vom Praktikanten bis zur Leitungskraft schaffen. „Diakonische Unternehmen stehen in der Verantwortung theologisch, fachlich und wirtschaftlich zu handeln. Dabei können diakonische Gemeinschaften wichtige Impulse geben.“

Vor allem die Mitglieder der Gemeinschaft, die über eine Doppelqualifikation im pädagogisch-pflegerischen und im diakonisch-theologischen Bereich verfügen haben eine besondere Aufgabe: „Diakonischen Mitarbeitenden sowie die Diakoninnen und Diakone werden zu Transporteuren einer diakonischen Kultur“, ist Daniela Krause-Wack überzeugt, deren Referat Grundalge für Gespräche in verschiedenen Arbeitsgruppen war.

Anlässlich des Brüder- und Schwesterntages wurden in einem Festgottesdienst langjährige Mitglieder geehrt.

40- und 25-jähriges Einsegnungsjubiläum als Diakonin oder Diakon

Ihr 40-jähriges Einsegnungsjubiläum als Diakon feiern: Gerhard Budde, Gerhard Hauptmeier, Adolf Wetter (Bad Oeynhausen), Gerhard Schnute (Hille), Reinhard Schröder (Hüllhorst), Egon Oestreich, Heinrich Südmeier (Lübbecke). Vor 25 Jahren als Diakonin oder Diakon eingesegnet wurden: Bernhard Kappeler (Bad Oeynhausen), Jörg Frieske, (Gronau),Anja Rodrigues de Sousa (Herford), Ingeborg Hauptmeier (Hille), Sylvia Dehne, Claudia Hagen, Hans-Joachim Sundermeier (Hüllhorst), Michael Graeske, Hans-Juergen Hoffmann (Lübbecke), Gabriele Korfmacher und Gerd Sulewski (Löhne).

25-jähriges Jubiläum der Diakonischen Mitarbeitenden

Vor 25 Jahren als Diakonische Mitarbeiterinne und Mitarbeiter eingesegnet wurden: Gregor Kleve (Bad Bentheim), Wilfried Deppe, Renate Schnute (Bad Oeynhausen), Manfred Bevers, Birgit Chroboczek (Gronau), Margarethe Ellerkamp, Siegfried Gerding, Hans-Joachim Niemeier, Rolf Reincke, Achim Tepper (Gronau), Reinhard Oevermann (Hille), Siegfried Struck (Hüllhorst), Günter Trampe (Kirchlengern), Michael Gorisch (Löhne), Heidemarie Grothe (Lübbecke), Hans-Hermann Schnitker (Minden), Ina Elisabeth Finke (Nordhorn).

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung: "Transporteure diakonischer Kuultur".