Drei Mitarbeitende feiern 40-jähriges Dienstjubiläum

Drei Mitarbeitende feiern ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im Wittekindshof. Verena Karweg und Annette Mathemeier wohnen und arbeiten beide in Bad Oeynhausen und sind Diakonische Mitarbeiterinnen der Brüder- und Schwesternschaft. Andreas Ritter aus Löhne ist Diakon der Evangelischen Kirche von Westfalen und als Geschäftsbereichsleitung für Wohnangebote im Kreis Herford verantwortlich.

Annette Mathemeier

Die Bürokauffrau und Diplom-Sekretärin Annette Mathemeier war in der Pflegegeldabteilung in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und gehört jetzt zum Team der Fort- und Weiterbildung. Sie ist zuständig für die Anmeldungen und Organisatin der jährlich rund 230 Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, an denen knapp 3.000 Mitarbeitende und Externe teilnehmen.

Seit über 25 Jahren engagiert sich die Jubilarin in der Mitarbeitervertretung, die Funktionen eines Betriebs- oder Personalrates übernimmt. Sie ist Ansprechpartnerin für Mitarbeitende und arbeitet im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM), das allen Mitarbeitenden nach längeren Krankheitsphasen angeboten wird.

Auch nach 40 Jahren hat Annette Mathemeier Spaß an ihrer Tätigkeit und freut sich über die gute Zusammenarbeit und die Freundlichkeit im Kollegenkreis.

Diakon Andreas Ritter

Andreas Ritter hat seinen Dienst als Jahrespraktikant begonnen und ist heute als Geschäftsbereichsleiter für ein Kontakt- und Informationszentrum, Tagesstrukturierende Angebote und Wohnangebote im Kreis Herford verantwortlich, die rund 160 Frauen und Männer mit Behinderung nutzen.

1991 hat Ritter die Leitung der Wohnangebote in und rund um Schloss Ulenburg übernommen. „Die Mitarbeitenden hatten wenig Befugnisse. Auch Kleinigkeiten musste ich als Hausvater entscheiden“, erinnert sich Ritter. Noch heute ist er begeistert von einer Weiterbildung, an der er in den 90er Jahren zusammen mit anderen heutigen Führungskräften teilgenommen hat. „Wir haben Führen und Leiten gelernt und viele Impulse mit in den Wittekindshof gebracht, auch wenn es lange Zeit gedauert hat, bis regelmäßige Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen und konzeptionellem Denken Alltag geworden sind.“

Verena Karweg

Die Erzieherin Verena Karweg hat in Wohnhäusern für Frauen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und mehr als zwölf Jahre im Nachtdienst gearbeitet. Seitdem sie wieder in den Tagesdienst gewechselt ist, unterstützt sie Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten als Wohngruppenmitarbeiterin, Leitungskraft und jetzt im Team der Tagesstrukturierenden Angebote.

Die Jubilarin bewertet die Arbeit als besonders interessant, spannend, aber auch anspruchsvoll. „Wir erleben viel Freude, wenn sich jemand weiterentwickelt, aber motivieren und stärken auch jeden, der einen Rückschlag hinnehmen muss. Wir nehmen jeden Menschen als Persönlichkeit an mit allen positiven und negativen Facetten und holen ihn ab, da wo er in der Entwicklung steht“, erklärt Karweg.

Mehr über die Dienstjubilare lesen Sie in den Pressemitteilungen.