Friedensgebet beim inklusiven Stadtteilfest

Das Stadtteilfest im Gronauer Westen haben Menschen verschiedener Kulturen und Religionen gemeinsam vorbereitet, gestaltet und gefeiert. Der Wittekindshof hat das Stadteilfest anstelle des jährlichen Sommerfestes initiiert, um das inklusive, interkulturelle und generationenübergreifende Zusammenleben zu fördern.

Zum Auftakt haben Geistliche aus zwei muslimischen, der katholischen und der evangelischen Gemeinde an Abraham, den Stammvater der Juden, Muslime und Christen erinnert und das Verbindende zwischen den Religionen betont. Die Gedanken fasste als Gastgeber der Wittekindshofer Vorstandssprecher Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke zusammen: "Wir glauben alle an einen Gott, der uns auch dort noch liebt und hilft, wenn unsere Kräfte erschöpft sind. Der uns für unser Leben eine neue Chance gibt, wo wir es aus eigener Kraft nicht schaffen können. Und unser Leben erhält und immer neues Leben schafft."

Höhepunkt des religiösen Auftaktes des Stadteilfestes war das gemeinsame Gebet für den Frieden, das Imam Ekrem Kurt und der evangelische Pfarrer Willy Bartkowski auf arabisch und deutsch gesprochen haben, mit der Bitte um Gnade, damit Trägheit, Gleichgültigkeit und Furcht besiegt werden und alle sich einsetzen für eine Kultur des Friedens zwischen allen Völkern.

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung: "Friedensgebet zum Auftakt des Stadtteilfestes" und in der Meldung: "Inklusivv: Stadteilfest im Gronauer Westen".