Holsterhausen

Mirko ist kürzlich in das neue Wohnhaus für Menschen mit Behinderung der Diakonischen Stiftung Wittekindshof an der Bielefelder Straße in Herne-Holsterhausen eingezogen. Der 17-Jährige legt viel Wert darauf, dass sein Zimmer nach seinem Geschmack eingerichtet ist. Eine Wand ist gelb gestrichen und BVB-Fanschals ziehren seine Zimmerwände. "Und das sind meine Autos", sagt er stolz und zeigt auf seine Sammlung an Formel-1-Rennwagen.

Kinder und Jugendliche wohnen im Untergeschoss

Mirco findet es "total cool" im neuen Haus. Im Obergeschoss wohnen erwachsene Menschen mit Behinderung. Im Untergeschoss ist Platz für bis zu zwölf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis 25 Jahren, aufgeteilt in zwei Wohngruppen - je nach Alter und Entwicklungsstand. Jede Wohngruppe verfügt über eine Küche und ein Gemeinschaftsraum. Diese wurden vorm Einzug der Kinder und Jugendlichen wohnlich hergerichtet.

Start erleichtern

"Wir wollten den Start so einfach wie möglich machen. Ein Umzug in einen stationären Wohnbereich stellt einen neuen Lebensabschnitt dar. Das ist sowohl bei den Kindern als auch bei den Angehörigen oft mit Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Wir arbeiten daher Hand in Hand mit den Eltern. Schon vor dem Umzug haben die Kinder das Wohnhaus und ihre Bezugsmitarbeiter kennengelernt", erklärt Steffen Wilmink, der als Bereichsleitung für das Wohnangebot für Kinder und Jugendliche verantwortlich ist.

Derzeit noch Plätze frei

Der Bau des Wittekindshofer Wohnhauses wurde gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege und das Land Nordrhein-Westfalen. Im Erdgeschoss sind noch wenige Zimmer für Kinder und Jugendliche frei. Weitere Auskünfte erteilt Geschäftsbereichsleiter Bernd Samson, Telefon (02323) 91 92 647.

Den ganzen Bericht lesen Sie in der Pressemitteilung "Total cool in Holsterhausen".