"Hundertwasser, da ist ein ganz berühmter Maler. Der hat viele Spiralen und Bildmontagen gemacht. Mit Weiß hat er nie gemalt. Und nie sind Schwarz und Weiß auf seinen Bildern übrig geblieben", erklärte Timon, Schüler der Klasse 2a am Teilstandort Volmerdingsen des Grundschulverbundes zwischen Weser und Wiehen. Stolz hatte er Minuten zuvor mit seinen 22 Mitschülern und -schülerinnen sowie acht Jungen und Mädchen der Klasse U4 der Wittekindshofer Förderschule die Hundertwasser-Ausstellung enthüllt. Seine Klassenlehrerin Nina Trampe und Ann-Catrin Wehmer, Klassenlehrerin der Förderklasse der Schule Wittekindshof, die in der Grundschulstandort Volmerdingsen unterrichtet wird, unterstützten ihn.
Anfangs war keine Ausstellung geplant
Über acht Wochen haben die Jungen und Mädchen der Klasse 2a und der Förderklasse U4, die im kooperativ-additiven Modell gemeinsam Unterricht haben, an diesem Kunstprojekt gearbeitet. Dass eine Ausstellung entsteht, war anfangs nicht geplant. "Aber als wir gesehen haben, wie viel Spaß die Kinder haben und was für tolle Werke entstehen, haben wir sie gefragt, ob wir hier in der Schule ausstellen wollen. Die Idee fanden alle ganz toll", sagte Klassenlehrerin Ann-Catrin Wehmer.
Projekt war ein voller Erfolg
So beschäftigten sich die Jungen und Mädchen mit dem Künstlernamen: Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser. Was könnte hinter den einzelnen Wörtern stecken? Aufgeteilt in Vierergruppen gestalteten die Schüler die Worte künstlerisch. Anschließend wurden erste Werke des Künstlers betrachtet, Ähnlichkeiten und Besonderheiten herausgefunden. Dann griffen die Grundschüler selbst zu Stift und Papier. "Wir haben neue Materialien kennengelernt, das Präsentieren geübt und uns mit einem bekannten Künstler auseinandergesetzt. Die Kinder haben toll zusammengearbeitet. Das Projekt war ein voller Erfolg", sind sich Wehmer und Trampe einig.
Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung "In den Fußstapfen von Hundertwasser".