„Bei uns arbeiten 17 Menschen mit Beeinträchtigung täglich erfolgreich unter echtem Produktionsdruck zusammen“, sagt Stephan Miegel, Prokurist der Diakonischen Dienstleistungsbetriebe beim Wittekindshof. Als Geschäftsbereichsleiter für Betriebe und inklusive Dienstleistungen hat Stephan Miegel die Zentralküche als Küchenleiter aufgebaut und verantwortet heute neben der operativen Führung auch die wirtschaftliche Steuerung und die inklusive Ausrichtung der Betriebe.
Gleiche Rechte
Für ihn hat ein Inklusionsunternehmen zwei Kernaufgaben: die wirtschaftliche Tätigkeit am Markt und die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung in diesem Marktumfeld. „Entscheidend ist, dass unsere Beschäftigten nicht in prekären Verhältnissen arbeiten, sondern unter allgemeingültigen tariflichen Rahmenbedingungen angestellt sind“, betont Stephan Miegel. Das Inklusionsunternehmen schließe im besten Fall an die Qualifikation in der Werkstatt an und bereite über Praktika auf eine Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt vor.
Besonders wichtig ist Stephan Miegel dabei ein Gedanke: „Ich spreche bewusst nicht nur von Teilhabe, sondern von Mitmachen." Inklusion bedeute einen aktiven, gleichberechtigten Beitrag zum Arbeitsleben, der über das bloße Dabeisein hinausgehe. Dass die Zentralküche diese Herausforderung täglich meistert und der Betrieb auch wirtschaftlich funktioniert, erfüllt ihn mit besonderem Stolz.
Messe in Dortmund
Seine Arbeit stellt das Team am 11. März bei der-Messe der Inklusionsunternehmen in der Messe Dortmund vor. Die Messe des Landschaftsverbands Westfale-Lippe (LWL) findet bereits zum sechsten Mal statt und gilt als deutschlandweit einzigartige Plattform für Inklusionsbetriebe.
Unter dem Motto „Inklusion entfaltet“ präsentieren sich zahlreiche Unternehmen, die zeigen, wie Arbeit verbindet und Potenziale sichtbar macht. Interessierte finden die Wittekindshofer Dienstleistungsbetriebe an Stand B15.
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