Inklusiver Gesundheitstag im BBW

Am inklusiven Gesundheitstag im Berufsbildungswerk (BBW) ruhte der normale Betrieb. Ausbilder, Förderlehrer, Mitarbeitende der Begleitenden Dienste und der Verwaltung haben mit Auszubildenden und den anderen jungen Menschen, die an berufsbildenden Angeboten teilnehmen, gemischte Gruppen gebildet, um an verschiedenen Stationen etwas für ihre Gesundheit zu tun. „Wir wollen informieren und aktivieren, Wissen vermitteln und motivieren, um Verhalten zu ändern“, erklärte Daniela Pappas, die den Gesundheitstag organisiert hat.

Bei Move4Fun haben alle auf der Turnmatte gelegen. Dass Muskeltraining auch Spaß machen kann, zeigen die Gesichter. Die gemischte Männer und Frauenrunde lacht, weil es die scheinbar einfachen Übungen in sich haben – für den Ausbilder Norbert Lauterbach ebenso wie für die jungen Auszubildenden. „Ihr könnte alle gerne wieder kommen: mittwochs ab 15.30 Uhr“, lädt Steffi Wehmeier vom Sozialpädagogischen Dienst ein.

Die Auswahl beim Gesundheitstag war groß. Vom Minicheck mit Blutdruckmessung, über einen Rauschbrillenparcours, den Hans-Jürgen Kämper als Betriebliche Ansprechperson Sucht angeboten hat, bis zu Beratungsangeboten über die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, einem Workshop mit Entspannungsübungen oder einem Fitness-Test und Balance Parcours des Bali Health Clubs reichte das Angebot. „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz umfasst für uns Unfallverhütung beispielsweise beim Nutzen von Leitern und Tritten ebenso wie gesunde Ernährung und Bewegungsförderung durch aktive Minipausen, in denen etwas gegen einseitige körperliche Belastungen am Arbeitsplatz getan werden kann“, berichtet Pappas. Alexander Dominguez erklärte, warum die Ohren von lauten Maschinen ebenso wie von lauter Musik geschädigt werden können oder warum Gärtner ihre Ohren besonders pflegen sollten.

Die These „Leben ohne Stress ist monoton“ erklärte Frank Großheimann von der Krankenkasse BKK Diakonie. Er verwies dabei auf den Unterschied zwischen positivem Stress wie Verliebtsein und negativem Stress, der Ohnmacht auslöse und führte aus: „Manchmal sind wir nicht in der Lage, dem Stress aus dem Weg zu gehen.“ Deswegen sei es wichtig, Entspannungstechniken zu lernen. Nicht jedes Mittel sei für jeden geeignet, aber runterkommen und entspannen kann man trainieren“.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung: "Informieren und aktivieren für die Gesundheit"