Lebensfreude lässt Stress vergessen

Bad Oeynhausen/Lübbecke (JP). Diakonin Kerstin Finke-Pohlmann aus Lübbecke-Nettelstedt hat ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof gefeiert. Die Jubilarin hat zunächst in ihrem gelernten Beruf als kosmetisch-technische Assistentin für eine Naturkosmetikfirma gearbeitet, bevor sie sich 1994 entschied, zum Wittekindshof zu wechseln. Um sich weiter zu qualifizieren, absolvierte Kerstin Finke-Pohlmann die Diakonenausbildung, Sie hat eine staatlich anerkannte Ausbildung als Krankenpflegerin abgeschlossen und verfügt zusätzlich über eine theologisch-diakonische Ausbildung.

Stellvertretende Leitung Bethanien

Anschließend war die gebürtige Lübbeckerin zehn Jahre lang als stellvertretende Leitung im Haus Bethanien tätig, wo damals wie heute Frauen und Männer mit Behinderung leben, die auf umfassende Pflege angewiesen sind. Seit 2011 gehört sie zum Team des Ambulanten Pflegedienstes Wittekindshof und ist als Pflegefachkraft an der Schule Wittekindshof tätig, die von Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperlich-motorische Entwicklung besucht werden. Im Rahmen einer Fortbildung wurde Kerstin Finke-Pohlmann zur beratenden Pflegefachkraft ausgebildet.

Gute Seele der Schule

Sie ist eine der beiden guten Seelen des Hauses, die sich mit ihrer Kollegin sowohl um typische kleine Verletzungen wie Schürfwunden kümmert, als auch für die Medikamentengabe zuständig ist. Als "Schulschwester" ist sie quasi Bindeglied zwischen den Eltern oder den Wohnbereichen und der Schule. "Ich mache meinen Job gerne, weil kein Tag dem anderen gleicht. Im Laufe der Zeit sind immer mehr Kinder und Jugendliche mit intensivem Pflegebedarf zu uns gekommen. Es ist spannenden, sich immer wieder auf deren kleine und große Bedürfnisse und Sorgen einzustellen. Ich schätze bei der Arbeit besonders die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen in der Stiftung, die so viel Zufriedenheit und Lebensfreude ausstrahlen, dass auch stressige Momente schnell wieder vergessen sind", sagt die Jubilarin. Besonders gern denkt sie an gemeinsame Freizeiten mit der Wohngruppe an der Nordsee zurück. "Abseits vom Alltag haben wir Gemeinschaft ganz neu gelebt. Ich habe dort tolle Momente mit unsere Klienten erleben dürfen", erinnert sich die Jubilarin.