Männer und Frauen, die vom Wittekindshof in Herne unterstützt werden, haben am Projekt mit geforscht. „Die Co-Forschenden sind Profis in eigener Sache. Sie wissen genau, welche Barrieren im Alltag bestehen und wie diese überwunden werden können“, erklärt Tobias Rahe, verantwortlich für die Wittekindshofer Angebote in Herne und Oberhausen. Die Besuchenden des Marktes konnten nicht nur die Technologie ausprobieren, sondern auch konkrete Maßnahmen zur Lärmreduzierung vorschlagen, etwa eine Lärmschutzwand an besonders belasteten Stellen.
„Lärm in Städten hat negative Auswirkungen auf unsere aller Gesundheit. An zwei kommunalen Planungen erforschen wir gemeinsam als Co-Forschenden, wie wir mehr und andere erreichen, um unsere Städte gesundheitsförderlicher zu gestalten“ , erklärt Prof. Dr. habil Heike Köckler, Verbundleitung des Projektes.
Der Markt der Möglichkeiten unter dem Motto „Vielfalt leben, Hoffnung geben“ bot die ideale Plattform, um die Vielfalt der Angebote des Wittekindshofs zu präsentieren. An zwei Ständen stellte die Diakonische Stiftung sowohl ihre unterschiedlichen Angebotsformen und Standorte vor als auch den Kartentisch aus dem Forschungsprojekt.
„Durch die Zusammenarbeit mit den Co-Forschenden haben wir gelernt, dass digitale Karten oft zu komplex sind und bislang die Bedürfnisse jener Menschen nicht ausreichend berücksichtigt wurden, die auf leicht verständliche und übersichtliche Darstellungen und Wegführungen angewiesen sind“, erläutert Anna-Marie Rosenkranz, Leiterin des Projekts im Wittekindshof. Auch Marian Zachow, theologischer Vorstand der Stiftung, nahm an der Hauptversammlung teil und zog ein positives Fazit: „Wir konnten demonstrieren, dass Inklusion und Digitalisierung Hand in Hand gehen können, wenn man die richtigen Werkzeuge entwickelt.“