Gute Zusammenarbeit beginnt mit persönlichem Kennenlernen: Carola Fenger, die neue Ombudsperson der Stadt Herne für Pflegeeinrichtungen, hat jetzt die Angebote der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in der Stadt besucht.
In der Geschäftsstelle mitten in der Herner Fußgängerzone empfingen Matthias Jacobstroer, Regionalleitung Rhein-Ruhr, und Tobias Rahe, Geschäftsbereichsleitung für die Angebote in Herne und Oberhausen, die ehrenamtliche Vermittlerin.
„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Herne mit der Ombudsperson eine neutrale Anlaufstelle geschaffen hat“, sagt Matthias Jacobstroer. „Das stärkt das Vertrauen aller Beteiligten und zeigt, wie wichtig der Stadt die Qualität in der Pflege und Betreuung ist.“
Beim Besuch stellten die Wittekindshofer Verantwortlichen die vielfältigen Angebote der Stiftung in Herne vor. „Unsere Wohnungen und Wohngruppen sind bewusst zentral gelegen. So können die Menschen, die wir begleiten, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und die Kultur- und Freizeitangebote der Stadt nutzen.“, erklärt Tobias Rahe.
Seit 20 Jahren in Herne
Der Wittekindshof ist seit 20 Jahren in der Stadt aktiv und berät und begleitet dort Menschen mit geistiger und psychischer Beeinträchtigung in unterschiedlichen Lebensphasen sowie deren Angehörige.
2008 eröffnete der Wittekindshof in Herne die erste Wohngruppe für Menschen mit dem Prader-Willi-Syndrom (PWS) im gesamten Ruhrgebiet. Das PWS ist eine seltene genetische Erkrankung, die unter anderem mit einer Störung des Sättigungsgefühls, Entwicklungsverzögerungen und besonderen Verhaltensweisen einhergeht.