“Wir erwarten in den nächsten Tagen die Baugenehmigung und planen Ende des Jahres den Baubeginn für das Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Ahaus auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades in Ahaus. Den Neubau werden wir dann im Frühjahr 2019 beziehen können“, erklärt Diakon Reiner Breder, der als Ressortleitung für die Angebote der Diakonischen Stiftung Wittekindshof im Kreis Borken verantwortlich ist. „Den Finanzierungsplan mit Baukosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro haben wir aufgestellt. Jetzt brauchen wir die Rückmeldung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, um die Förderanträge bei der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und bei der Aktion Mensch zu stellen“, berichtet Breder.
Das Wohnhaus und das zusätzliche Gebäude für Tagesstrukturierende Angebote zwischen Wessumer Straße und Arnold Straße hat das Ahauser Architekturbüro Tenhündfeld geplant. In dem L-förmigen Baukörper sollen auf zwei Etagen 24 Einzelzimmer in vier kleinen Wohneinheiten für jeweils sechs Personen entstehen. „Die Einzelzimmer mit eigenen Bädern bieten Privatsphäre. Für Paarwohnen können nebeneinander liegende Zimmer auch als Appartement genutzt werden. In jeder Wohneinheit werden ein Wohn-Esszimmer mit modernem offenen Küchenbereich und direkten Zugang zum großen Balkon oder zur Terrasse zur Verfügung stehen“, kündigt der Wittekindshofer Architekt Till Kaiser an, der viel Wert darauf gelegt hat, dass sich der verklinkerte Massivbau mit Satteldach gut in die Umgebungsbebauung einfügt.
Weitere Informationen enthält die Pressemitteilung: "Ahaus: Wittekindshof kündigt Baubeginn für 2017 an" .