Nikolaus-Tüten

Zum achten Mal hat das Bläserensemble Volmser Blechreiz zum Weihnachtskonzert in die Wittekindshofer Erlöserkirche in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen eingeladen. Von Jahr zu Jahr hat sich die Anzahl der Mitwirkenden, der Strahler und Lichteffekte sowie die Vielfalt der Musik vergrößert. Zum Konzert kommen jeweils rund 400 Gäste aus den umliegenden Wittekindshofer Wohnhäusern und aus der näheren und weiteren Umgebung.

Nikolaustüten von porta-Möbel mit langer Tradition

Die Nikolaustüten von Porta-Möbel gab es immer am Ausgang. Die Tradition des süßen Grußes von porta-Möbel aus Porta Westfalica-Barkhausen ist aber deutlich älter als die Weihnachtskonzerte des Volmser Blechreizes. Sie reicht zurück in die Zeit des Mindener Kinderchores, der in der Adventszeit regelmäßig im Wittekindshof ein Konzert gegeben hat. Firmengründer Hermann Gärtner hat sich persönlich für die Nikolaustüten eingesetzt, um den Menschen im Wittekindshof eine Freude zu machen.

Die Nikolaustüten haben damals und heute viel Freude verbreitet. Je näher das Konzert rückt, desto größer wird die Vorfreude auf Kekse, Apfelsine, Nüsse, Apfel, Marzipan und den Schokoweihnachtsmann, der in jeder Tüte steckt. Die einen wollen die Tüte ganz für sich alleine. Die anderen freuen sich, weil sie mit Geschenk für alle in ihre Wohngruppe zurückkehren und dort teilen können.

Ansturm auf die Nikolaustüten mit Verspätung

Um dem Ansturm nach dem Konzert gerecht zu werden, hatten die Jugendliche aus Haus Berlin ein Spalier zum Verteilen gebildet. Aber in diesem Jahr warteten sie vergeblich. Die rund 400 Konzertbesucher waren so begeistert von der Musik und dem harmonisch dazu abgestimmten Lichtzauber in der Kirche, dass sie mehr davon wollten. Sie klatschen und forderten eine Zugabe ein. Der Ansturm auf die Nikolaustüten kam mit Verspätung, als der letzte Ton der Zugabe verklungen war. Die strahlenden Gesichter waren in der Dunkelheit der Nacht nur schlecht zu sehen, aber überall war „Dankeschön!“ zu hören.