Wie hat sich der Wittekindshof im Laufe seiner fast 140-jährigen Geschichte entwickelt? Welche Gebäude und Orte prägen das Gelände bis heute? Und wie haben sich Wohnen, Arbeiten und Leben von Menschen mit Behinderung verändert?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Teilnehmenden der ersten öffentlichen Führung über das Wittekindshofer Gelände in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. Das Interesse an dem neuen Angebot war groß: Innerhalb von nur drei Tagen war die Führung mit 20 Plätzen ausgebucht.
Rund drei Kilometer Geschichte
Unter der Leitung von Historiker Michael Spehr erkundete die Gruppe das Gründungsgelände. Der rund zweieinhalbstündige Rundgang führte über eine etwa drei Kilometer lange und weitgehend barrierearme Strecke. Zu den Stationen gehörten der Dorfplatz mit dem Alten Haus, Keimzelle der Einrichtung, der Alte Friedhof mit dem Grab des Wittekindshofer Gründers Hermann Krekeler, Das Mahnmal für die Opfer der NS-„Euthanasie“, der Kinder- und Jugendbereich, das ehemalige Krankenhaus Bethanien und die Betriebsstätte Sonnenbrede der Wittkindshofer Werkstätten.