Die Handballfreundschaft hat eine lange Geschichte: Vormals wurde im Haus Aleida in Rahden gefeiert, heute bietet der Glatzer Garten in Espelkamp den perfekten Rahmen für das gemeinsame Fest. Was über die Jahre gleichgeblieben ist: die Begeisterung für den Handball und die gelebte Inklusion, bei der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung selbstverständlich zusammenkommen.
„Diese Freundschaft zwischen dem Handballverein, dem Fanclub und der Stiftung ist etwas ganz Besonderes. Sie zeigt, wie Inklusion im Alltag funktioniert“, erklärt Diakon Thomas Dullweber. Der Diakon, der in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof tätig ist, hat die Verbindung zwischen dem Verein und der Stiftung über viele Jahre besonders gefördert und sich ehrenamtlich dafür eingesetzt.
Er begrüßte an dem Abend nicht nur den aktuellen Kader um Cheftrainer Davor Dominiković, sondern auch den langjährigen Coach und Freund vieler Klient*innen des Wittekindshofes, Zlatko Feric. Extra aus Hamburg angereist war Torsten Appel, der bis zum Jahreswechsel den Posten des Geschäftsführers beim TuS innehatte. „Ich freue mich ganz besonders über die Einladung und darüber, so viele bekannte Gesichter einmal wiederzusehen“, sagte er.
Matthias Schläger, Bereichsleitung im Wittekindshofer Wohnhaus, lobte sein Team: „Das Team hat die Vorbereitungen gemeistert und für die Verpflegung gesorgt. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude so ein Abend allen Beteiligten bringt.“
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war das Gastgeschenk des TuS: Der Verein lud die Fans aus der Stiftung zu einem Spezialmannschaftstraining im Januar mit Spielern in die Trainingshalle nach Espelkamp ein.
Tosender Applaus brandete auf, als der aktuelle Geschäftsführer Rolf Hermann die Zeitspende während des Festes verkündete. Trainer Davor Dominiković verriet schon einmal: „Wir haben uns etwas besonders Schönes für euch überlegt.“