Wohnschule für Menschen mit Behinderung

„Wohnen kann man nicht lernen, aber Vieles, was man für ein selbständiges Leben in der eigenen Wohnung benötigt“, erklärt Diakonin Martina Kemper. Bei ihr laufen die Fäden für die Ambulante Wohnschule für Menschen mit Behinderung zusammen. Die Wohnschule ist ein Angebot des Kontakt- und Informationszentrums (KIZ) Lübbecke der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Am Montag, 31. Oktober, findet um 18 Uhr im KIZ Lübbecke (Am Markt 20) ein kostenfreier Informationsabend zur Wohnschule statt. Eingeladen sind alle, die am nächsten Kurs teilnehmen, aber auch alle anderen interessierten Menschen mit Behinderung und ihre Eltern und Familienangehörigen. Im nächsten Kurs, der im November startet, sind bereits alle Plätze belegt. Für den neuen Kurs im Frühjahr wird aber schon eine Anmeldeliste geführt.

Wohnschule: Alltag praktisch üben 

Beim Informationsabend im KIZ wird Martina Kemper zusammen mit ihrem Team die Inhalte und den Ablauf der Wohnschule vorstellen. Geplant sind 15 Wohnschulnachmittage jeweils freitags von 16.30 bis 20.30 Uhr, in der Wohnschule am Bergertorstraße 3. „Als Wohnschule nutzen wir eine komplett eingerichtete Wohnung, in der wir kochen, putzen und Umgang mit Behörden, Telefon, Computer  und Haustürklingel üben, aber auch an unseren Seminarwochenenden übernachten und gemeinsam überlegen, wie man Geld und Energie sparen kann. Wir reden nicht nur über diese Themen, sondern üben gemeinsam ganz praktisch“, erklärt Kemper.

Anmeldungen

Für die Wohnschule ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Zum Informationsabend können interessierte Menschen mit Behinderung, ihre Eltern, Lehrkräfte und andere Begleiter auch ohne Anmeldung kommen. Weitere Informationen erteilt: Diakonin Martina Kemper, Telefon: (05772) 200 49 80 oder martina.kemper@wittekindshof.de .

Weitere Informationen in der Pressemitteilung zur Wohnschule und zum Infoabend.