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Gemeinsam laufen und feiern – mit Bildergalerie 📷Spendenlauf für den Kurt-Schumacher-Platz und buntes Familienfest auf dem Wittekindshof

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Eine große Gruppe von Läuferinnen und Läufern startet gemeinsam unter zwei blauen Bannern mit der Aufschrift „Start“ und „Ziel“. Die Teilnehmenden tragen Startnummern und unterschiedliche Trikots. Zuschauer stehen am Rand.

Strahlende Gesichter, sportlicher Ehrgeiz und ausgelassene Feststimmung: Der zweite Gronauer Sommerlauf und das anschließende Sommerfest der Diakonischen Stiftung Wittekindshof lockten Hunderte Besucherinnen und Besucher an. 

„Unser heutiges Motto ist 'Alles, was ihr tut, das tut von Herzen‘. Wir erleben, was Gemeinschaft bedeutet – Menschen mit und ohne Beeinträchtigung laufen, feiern und begegnen sich auf Augenhöhe“, freute sich Diakon André Weber, Regional-Geschäftsführer für die Wittekindshofer Angebote im Münsterland und Ruhrgebiet, beim Start des Laufs an der Werkstatt Losserstraße.

Fotos vom Lauf

Eine Person mit Startnummer steht mit einem Fahrrad unter den Start- und Ziel-Bannern. Die Aufnahme ist aus der Froschperspektive gemacht, im Hintergrund sind weitere Teilnehmende und Zuschauer zu sehen.
Eine große Gruppe von Läuferinnen und Läufern startet gemeinsam unter zwei blauen Bannern mit der Aufschrift „Start“ und „Ziel“. Die Teilnehmenden tragen Startnummern und unterschiedliche Trikots. Zuschauer stehen am Rand.
Ein Mann in schwarzer Sportkleidung mit Startnummer läuft auf der Baumallee. Die Sonne scheint durch die Bäume.
Zwei Erwachsene und ein Kind gehen Hand in Hand durch eine Werkstatthalle. Alle tragen T-Shirts der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Im Hintergrund sind Werkbänke, Maschinen und weitere Personen zu sehen.
Ein Mann mit Startnummer läuft auf einer von Bäumen gesäumten Straße. Das Laub liegt am Rand, im Hintergrund sind Zäune und Gebäude zu erkennen.
Zwei Personen stehen nebeneinander und tragen gelbe T-Shirts mit dem Aufdruck: „Lauf mit Schritt für Schritt mittendrin für Menschlichkeit und Selbstbestimmung. So leben wir. wittekindshof.de“. Im Hintergrund sind weitere Menschen zu sehen.
Ein Mann mit Startnummer schiebt einen blauen Kinderwagen über das Festgelände. Im Hintergrund sitzen und stehen Zuschauende auf Holzbänken und Paletten.

Rund 100 Läuferinnen und Läufer nahmen die verschiedenen Strecken in Angriff.  Auch Wittekindshofer Laufteams aus Ostwestfalen haben sich auf den Weg ins Münsterland gemacht. Um 10 Uhr startete zunächst die Kurzrunde für Rollstuhlfahrende, Kinder und alle, die es gemütlicher angehen wollten. Eine Stunde später folgten die ambitionierteren Sportlerinnen und Sportler auf den Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecken mit Zeitmessung. Die Route führte unter anderem durch die Wittekindshofer Werkstätten am Schürblick und entlang der Lindenallee. Angefeuert wurden die Läuferinnen und Läufer von der Wittekindshofer Gruppe Samba SoLe, die mit Trommeln für Motivation sorgte.

Bewegungsgeräte angeschafft

Eine Frau sitzt auf einem blauen und weißen Spielgerät und dreht einen Griff. Im Hintergrund stehen bunte Buchstaben, die das Wort „DANKE“ bilden, sowie ein Gebäude und Bäume.

„Aus einer spontanen Idee des Sommerlaufs ist ein Format entstanden, das Menschen verbindet und Bleibendes schafft. Mit den 2024 erlaufenen Spenden von knapp 10.000 Euro konnten wir inklusive Bewegungsgeräte anschaffen, die heute vielen Menschen Freude bereiten“, erklärte Diakon Joscha Springer, vom Wittekindshofer Organisationsteam. 

Bei der Siegerehrung überreichte Gronaus Bürgermeister Rainer Doetkotte persönlich die Pokale und Urkunden an die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner. „Danke an das Team vom Wittekindshof. Ihr zeigt Jahr für Jahr, dass ihr mittendrin seid. Ihr seid Teil der Stadt, tut etwas für den Stadtwesten. Heute tun wir etwas für alle! Gemeinsam laufen wir für die Restaurierung der Torflore, die ihr hinter mir seht. Die wird später unseren Kurti verschönern“, betonte er. Die Lore, die an den Torfabbau in Gronau erinnern soll, wird von Menschen in den Wittekindshofer Werkstätten restauriert und künftig als Symbol für die industrielle Geschichte der Stadt auf dem 'Kurti' stehen.

Fünf Personen stehen nebeneinander vor einer alten Lore auf dem Hof. Einige tragen Sportkleidung, eine Person trägt eine Medaille um den Hals. Im Hintergrund sind Bäume, ein Zaun und ein Fahrzeug zu sehen.
Bürgermeister Rainer Doetkotte (von links), Diakon André Weber, Werkstattleiter Thomas Gerwing und Mitorganisator Diakon Joscha Springer haben am Lauf teilgenommen, der zugunsten der des Kurti stattfindet. Auch Dagmar Wigbels von WIBO Immobilien, die als Mitinitiatorin des Vereins Kurti e.V. maßgeblich zur Verschönerung des Kurt-Schumacher-Platzes beiträgt, ist zur Siegerehrung gekommen.

Besonders hervorgehoben wurde bei der Veranstaltung auch die Zusammenarbeit mit Dagmar Wigbels von WIBO Immobilien, die als Mitinitiatorin des Vereins Kurti e.V. maßgeblich zur Verschönerung des Kurt-Schumacher-Platzes beiträgt. „Ich erinnere mich, Herr Weber, als wir vor ein paar Monaten die spontane Idee der Torflore als Zeichen für die industrielle Vergangenheit Gronaus hatten. Nun stehen wir hier und Sie machen die Idee möglich. An dieser Stelle besonderer Dank an das KIZ Café, das am Kurti tolle inklusive Arbeit leistet“, betonte Dagmar Wigbels.

Alpakas, Bimmelbahn und Clownin

Nach dem sportlichen Teil verlagerte sich das Geschehen auf den Campus an der Bottostraße/Landgrafenstraße, wo das Sommerfest des Wittekindshofs stattfand. Eine Bimmelbahn lud zu Rundfahrten über das Gelände ein, während das Bungee-Trampolin kaum eine Verschnaufpause bekam: Kinder und Erwachsene standen Schlange für das luftige Vergnügen. 

Für Lacher und staunende Blicke sorgte eine Clownin, die mal auf Stelzen, mal auf ihrem knatternden Moped über das Festgelände zog. Besonders die tiergestützten Angebote zogen viele Besucherinnen und Besucher an: Während die Therapiehunde von Katrin Diefenbach mit Geduld und Sanftmut bei der Annahme von Leckerchen zeigten, hielten sich die Alpakas von den Ottensteiner Anden weniger zurück, als ihnen die Besucher und Besucherinnen das Futter reichten. 

Der Gronauer Musikers Dennis Buss präsentierte gemeinsam mit Klientinnen und Klienten der Wittekindshofer Werkstatt das Ergebnis eines mehrmonatigen Musik-Projekts und rappte anschließend noch einige eigene Stücke. Während die Tombola mit attraktiven Preisen lockte und das vielfältige kulinarische Angebot für das leibliche Wohl sorgte, entwickelten sich auf dem gesamten Campus lebhafte Gespräche. „Genau das ist unser Ziel“, resümierte André Weber. „Wir wollen Räume schaffen, in denen Begegnung selbstverständlich wird, hier auf unserem Campus oder mitten in der Stadt wie am Kurt-Schumacher-Platz.“

Fotos vom Fest

Eine Clownin in bunter Kleidung und Fliegerkappe sitzt auf einem gelben Motorrad
Der schwarz-gelbe Dorf-Express, ein kleiner Zug mit Lokomotive und bunten Waggons, steht auf dem Festgelände. Viele Menschen stehen um den Zug herum, im Hintergrund sind Zelte und ein Backsteinhaus zu sehen.
Ein Kind mit Brille hält einen Napf mit Futter und füttert ein weißes Alpaka, das an einer Leine geführt wird. Im Hintergrund sind weitere Alpakas und grüne Wiese zu sehen.
Zwei Erwachsene sitzen auf einer blauen Decke mit weißen Sternen auf einer Wiese. Ein weißer Hund mit rosa Halsband beschäftigt sich mit einem Spielzeug. Im Hintergrund stehen Holzbänke und weitere Personen.
Eine Frau sitzt auf einer blauen Decke mit weißen Sternen auf einer Wiese. Ein weißer Hund mit rosa Halsband  wird gefüttert.