„Das Potenzial von Menschen mit Beeinträchtigung ist längst nicht ausgeschöpft“, betonte auch Katharina Vater von der Wirtschaftsförderung Gronau. Als Beispiel für gelungene berufliche Inklusion präsentierte sie Lukas Roozendaal, der den Sprung von den Wittekindshofer Werkstätten in ein festes Arbeitsverhältnis geschafft hat. Der ehemalige Beschäftigte ist heute als Haustechniker ein fester Bestandteil ihres Teams.
Marian Zachow machte deutlich, dass Unternehmen mit dem Wittekindshof einen starken Partner an ihrer Seite haben, der sie bei jedem Schritt begleitet – von der pädagogischen Unterstützung der Beschäftigten bis zur Beratung der Unternehmen. Zudem gebe es finanzielle Fördermöglichkeiten wie das Budget für Arbeit, das den Einstieg erleichtert.
Begrüßt wurden die rund 100 Gäste aus der heimischen Wirtschaft von Inken Steinhauser, Geschäftsführerin des Netzwerks Aktive Unternehmen im Westmünsterland (AIW). Ehe sie das Mikro an Jörg von Borcyskowski überreichte. Der neue Bürgermeister der Stadt Gronau stellte sich in diesem Rahmen erstmals vor und unterstrich die Bedeutung des Themas: „Übergänge gestalten ist ein wichtiges Bildungsthema. Der Wittekindshof zeigt, wie junge Menschen erfolgreich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gebracht werden können." Gleichzeitig sprach er über die Herausforderungen für die Stadt und betonte: „In Gronau fehlt es nicht an Ideen, sondern an der Umsetzung dieser Ideen in für die Stadt schweren Zeiten."